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 Das Weserbergland und seine Sehenswürdigkeiten - Teil 1 / Wandern mit Wonne  
Geschrieben von admin am Mittwoch, 22. Juli 2009

Freizeit

In Porta Westfalica schlägt das Wanderherz des Mühlenkreises Minden-Lübbecke. Allein elf Fernwanderwege beginnen und enden hier oder durchqueren die Hänge  des Weser- und Wiehengebirges am Fuße des Kaiser-Wilhelm-Denkmals.

Zu den interessantesten Routen im Weserbergland zählt der 65 Kilometer lange Mühlensteig: Der Wanderweg präsentiert liebevoll restaurierte Mühlen, die mit Wind und Wasser, mit Motor und Pferdekraft angetrieben werden.

Geschichtlich Interessierte wandern derweil auf den Spuren des Sachsenfürsten Wittekinds, des Widersachers Karls des Großen – denn nicht weit vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal lockt der Wald- und Kulturpfad Wittekindsberg. Zu seinen Höhepunkten gehört das Grabungsgelände mit den Grundmauern der tausend Jahre alten Kreuzkirche.


              


Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist ein Denkmal zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. das die damalige preußische Provinz Westfalen errichten ließ. Es wurde an der Ostflanke des Wittekindsberges an der Porta Westfalica errichtet. Architekt des Denkmals ist Bruno Schmitz, das Kaiserstandbild entwarf der Bildhauer Kaspar von Zumbusch.


Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist das Wahrzeichen der Stadt Porta Westfalica.

Es steht am äußersten Ostende des Wiehengebirges auf dem Osthang des Wittekindsbergs . An der Porta Westfalica, dem engen Durchbruchstal der Weser zwischen Wiehengebirge im Westen und Wesergebirge im Osten, steht es oberhalb von Barkhausen auf rund 210 m Höhe. Das Bauwerk mißt eine Höhe von 88 m.


Nach dem Tod Wilhelm I. wurden überall in Preußen Kaiser-Wilhelm-Denkmäler in Auftrag gegeben. Der Landtag der Provinz Westfalen legte mit knapper Mehrheit am 15. März 1889 als Standort die Porta Westfalica fest. Als Bildhauer wurde Kaspar von Zumbusch gewonnen

Die Vorbereitungen zum Bau begannen im Sommer 1892. Der Bau erhebt sich über einer Plattform, die teils aus dem Felsen herausgearbeitet, teils künstlich angelegt wurde. Der beim Herausarbeiten der Terrasse gewonnene Kalkstein wurde gleich wieder zum Aufbau des restlichen Teils und für Hintermauerungszwecke beim eigentlichen Denkmal genutzt.


Sabine Hufenreuter

Das Weserbergland und seine Sehenswürdigkeiten - Teil 1 / Wandern mit Wonne

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